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Systemische & traumasensible Paartherapie

Diese Bild zeigt ein Paar um die sechzig Jahre. Sie steht hinter ihm und umarmt ihn von hinten um den Hals. Beide lachen. Beide stehen vor einer lindgrünen Wand. Er trägt ein Jeanshemd und Sie einen hellgrünen Pullover. Sie hat kurzes, graues Haar. Er trägt graues Haar und einen grauen Bart. Das Bild steht für die Paartherapie, Paarberatung und Paarcoaching.

Traumsensible & systemische Paartherapie

Häufige Themen

  • Verletzende Konflikte und Dynamiken.
  • Emotionen in und nach Konflikten die lange nicht reguliert werden können.
  • Bedürfnisse annehmbar äussern können.
  • Bedürfnisse anhören und Kooperation anbieten können.
  • Sexualität und Zärtlichkeit liebevoll leben.
  • Sich als Paar trennen und versöhnt Elternsein.
  • Nach Aussenbeziehung wieder Vertrauen finden.
  • Versöhnung mit alten Verletzungen lernen.
  • Das Gehen oder Bleiben klären.

Woher lernen wir wie Liebe & Bindung geht?

Unsere erste Liebes – und Bindungserfahrung haben wir mit unserer Mutter, später mit unserem Vater. Es ist unsere erste und unsere prägendste Erfahrung für spätere erwachsene Liebesbeziehung. Die ersten null bis drei Lebensjahre sind dabei sehr entscheidend. Wir wissen instinktiv, wenn wir zur Welt kommen, dass wir ohne sichere Bindung lebensgefährlich bedroht sind. Neugeborene und Kleinkinder bis 3 jährig sind so stark in “Bindungsresonaz” mit den Eltern, dass Sie selbst nicht sichtbare Emotionen, Stress und Traumata der Eltern als eignen Stress wahrnehmen und diesen selbst nicht regulieren können.

Das bedeutet Babies brauchen Co-Regulation (geschieht nur über Körperkontakt!) im Idealfall durch die Eltern. Nur so kann ein Mensch eine sichere Bindung aufbauen und lernen, wie sie oder er später selbst gesund Emotionen regulieren kann. Haben wir zu wenig sichere Bindung erfahren, versuchen wir das in erwachsenen Liebesbeziehungen oft zu kompensieren oder wir gehen immer wieder auf Distanz, um nicht enttäuscht zu werden.

Frühkindliche Verletzungen (Bindung-und Entwicklungstraumata) können ebenfalls entstehen, wenn wir nicht wirklich gewollt, geliebt und/ oder geschützt worden sind. Ob wir nach der Geburt länger von der Mutter getrennt waren etc. Alle diese Faktoren beeinflussen unsere erwachsenen Liebes-Bindungsbeziehungen und sind uns dies selten bewusst.

Unser Familiensystem in dem wir gross geworden sind, kann über Generationen hinweg Themen und Traumata hinterlassen, ohne das wir uns dessen bewusst sind.

Wenn unser Partner oder unsere Partnerin uns triggert und wir emotional, heftig reagieren ist das meist ein Hinweis auf alte Verletzungen und Themen – es muss nur riechen wie zu Hause und unser Gehirn sendet Gefahr! Wir bekommen Stress und reagieren dementsprechend emotional greifen den anderen mit Vorwürfen an, schimpfen, ziehen uns zurück oder passen uns dem Frieden zuliebe sofort an. Auf Dauer sind dies Überlebensmechanismen, welcher der Beziehung und uns selbst schaden.

 

Welche Auswirkungen können frühe Verletzungen auf Liebesbeziehungen haben?

Beziehung sind wichtig für unser Leben. Sie sind massgebend wie glücklich und erfüllt wir unser Leben wahrnehmen oder eben nicht.

Leider sind insbesondere Liebesbeziehungen häufig schwierig und irgendwann schmerzhaft. Wenn wir in der Kindheit Ablehnung erfahren haben oder Eltern abwesend waren, uns schreien liessen und unsere Bedürfnisse nach Nähe, Geborgenheit, Liebe  und Schutz ungenügend oder kaum erfüllen konnten, werden wir als Erwachsene in unseren Liebesbeziehungen von den zurückgebliebenen Sehnsüchten und Ängsten heimgesucht.

So zeigt sich das in der Beziehung:

  • Wir verlieben uns in Partner:innen, die sich nicht in uns verlieben oder schon gebunden sind.
  • wir suchen uns Partner:innen, die uns nicht zugewandt sind und Nähe vermeiden.
  • Wir suchen uns Partner:innen, die kühl und distanziert sind.
  • Wir suchen uns Parter:innen, welche uns manipulieren.
  • Wir suchen uns Partner:innen, welche lügen und Aussenbeziehungen suchen.
  • Wir suchen uns Partner:innen, die total klammern und uns ersticken.
  • Wir spüren selbst starke Eifersucht oder suchen uns Partner:innen, welche uns nie vertrauen.
  • Wir fühlen uns alleine, obwohl wir in einer Beziehung sind.
  • Wir bekommen nie genug Nähe und Sexualität.
  • Wir lehnen Sexualität ab und / oder wollen darüber nicht reden.
  • Wir fühlen uns rasch unter Druck, wenn unser/e Partner:in über Bedürfnisse spricht.
  • Wir haben Angst die Autonomie zu verlieren, wenn wir mit jemandem zusammen sind.
  • Wir fühlen uns in Beziehungen schwach, bedürftig und müssen uns immer anpassen.
  • etc.

Traumasenslible und systemische Paartherapie unterstützt Paare – egal zu welchen Themen

Damit die unbewussten Motive und drunterliegenden Emotionen sichtbar gemacht werden können. Denn, wenn unbewusste Motive, Glaubenssätze und Konfliktmuster bewusst werden, könne Menschen wieder entscheiden, was sie wollen und was nicht. Sie sehen auch besser was möglich ist und was nicht. Beziehungskonflikte im heute können neu und anders bewerten werden und das regulieren von emotionalen Trigger-Momenten, gelingt immer besser.

Dies ermöglicht wirksame und nachhaltige Veränderungen für Paare und eine liebevolle Beziehung auf Augenhöhe!

 

Trennungsbegleitung

Als Paar sich trennen und trotzdem liebevolle Eltern bleiben – oft eine grosse Herausforderung. Trennungen können beidseits oder einseitig zu Wut, Frustration und Trauer führen. Werte ich den einen Elternteil ab, werte ich auch immer ein (genetischer) Teil des eigenen Kindes ab. Trennungsbegleitung ist in erster Linie Versöhungsarbeit und einen gesunden Umgang zu finden wie ich mich in emotionalen Momenten regulieren kann. In die eigene Kraft zurück zu finden. Das Ziel einer Trennungsbegleitung, dass Eltern die Verantwortung für die jeweils eignen Anteile übernehmen können und die des anderen beim andern lassen können. Dies ermöglicht das Elternsein auf faire und respektvolle Art und Weise.

Wie sich das neue Familienleben organisieren soll, kann auch ein Thema für die Trennungsbegleitung sein. So individuell wie Familien sind und dessen Möglichkeiten, so unterschiedlich kann eine neue  Familienorganisation aussehen. Ob es ein Nestmodell geben soll oder ein traditionelles alle zwei Wochen bei Mama oder Papa und alle Varianten dazwischen, hängt von den individuellen Bedürfnissen der Kinder und Eltern ab. Nicht alles was im Moment “Trend” ist, ist schlecht und nicht alles was älter ist, kann nicht mehr funktionieren. In der Trennungsbegleitung können Eltern die Fallstricke, individuelle Voraussetzungen und Bedürfnisse klären.

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Zwei junge Frauen als Liebespaar. Eine Frau steht hinter ihrer Partnerin und umarmt sie. Dieses Bild steht für das Angebot der Paartherapie und Paarcaoching. Das Angebot gilt auch für Mann und Frau sowie für Mann und Mann als Paar.

Meine Arbeit mit Paaren

  • Krise als Chance
  • Professionelle Paartherapie
  • Wie lange dauert eine Paartherapie?
  • Schweigepflicht

Krise als Chance

Ich betrachte Krisen in einer Paarbeziehung als Chancen für eine anstehende Paar- und Persönlichkeitsentwicklung. Paare beeinflussen sich in Ihrem Verhalten gegenseitig. Als Paartherapeutin sehe ich es als meine Aufgabe, die Bedingungen für eine positive Entwicklung zu schaffen, damit liebevolle und leidenschaftliche Paarbeziehung auf Augenhöhe (wieder) gelingt. ​

Professionelle, traumasensible & systemische Paartherapie

Wer mit Menschen zum Thema Trauma und Beziehungen arbeitet, muss selbst nicht fertig “aufgeräumt” sein, jedoch sicher selbst bereits mehrere Jahre in eigener Traumaarbeit Erfahrung und Prozessarbeit mitbringen und sich weiterentwickelt haben. Nur so, ist es möglich als Coach und Paartherapeutin eigene Traumata von denen der Klienten zu unterscheiden. Aus diesem Grund bin ich selbst, regelmässig mit meinen eigenen Prozessen und Themen in professioneller Begleitung. Meine eigene Arbeit reflektiere ich regelmässig durch Intervision und Supervision.

Wie lange dauert eine Paartherapie?

Eine Paarsitzung dauert 90 Minuten. Die Dauer einer Paartherapie hängt von Ihrem persönlichen Verlauf ab. Es können wenige Sitzungen ausreichen, manchmal lohnt es sich etwas länger dranzubleiben. In der Regel liegen zwischen den Sitzungen 4-5 Wochen. In akuten Krisen können kürzere Abstände sinnvoll sein.

Schweigepflicht

Ich unterstehe der Schweigepflicht. Diese bleibt auch nach Abschluss einer Paartherapie bestehen. Ich kann bei einer allfälligen Trennung nicht für gerichtliche Gutachten oder Aussagen zugezogen werden. Sollte ich nach einer Trennung mit nur einem Partner weiterarbeiten, so bleibt der Fokus bei der zu begleitenden Person und deren persönlichen Verarbeitung in Bezug auf die Trennung.

Auf diesem Bild sieht man eine Methode der systematischen Aufstellungsarbeit mit Stofffiguren. Die Szene zeigt ein Familiensystem bzw. ein Paarsystem. Dieses Bild zeigt eine Arbeitsmethode für das Coaching mit Einzelpersonen oder für Paare.

Methoden

  • Systemische Arbeitsweise
  • Lösungsorientiertes Arbeiten
  • Integratives Arbeiten
  • Theoretischer Ansatz nach Hans Jellouschek

Traumasensible Paartherpie

Ich integriere verschiedne Ansätze, dazu gehören u.a die Ansätze von Hans Jellouscheck, die iIdentitätsorientierte Psychotraumatherapie IOPT Methode nach Franz Ruppert und die somatische – emotionale Integration SEI Traumatherapie  nach Dami Charf.

Systemische Arbeitsweise

Das Systemische Arbeiten richtet sein Augenmerk auf die soziale Vernetztheit des Menschen und auf die Wechselwirkung derer Verhaltensweisen. In Paarbeziehungen, in Arbeitsverhältnissen und / oder in der Begleitung Ihrer Kinder  ist “das Belastende” meist nur das Symptom. Ziel dieses Ansatzes ist es, die Ursachen zu erkennen und die dazu geeigneten Beratung- und / oder Therapieansätze zu wählen.

Lösungsorientiertes Arbeiten

Der Fokus liegt nicht auf dem Problem bestehend, sondern liegt auf der Lösung bzw. Erleichterung einer schwierigen Situation. Hierfür arbeite ich mit Ihren Fähigkeiten, nicht mit den Schwächen.

Integratives Arbeiten

Erprobte Methodenvielfalt und der gezielte Einsatz dessen sind mein Verständnis von integrativer Arbeit. Dazu gehört für mich auch, dass körperliche Symptome und Beschwerden oft Vorboten sind für seelische Prozesse und Belastungen. In der Beratung und Paartherapie messe ich dem viel Bedeutung zu.

Ansatz nach Hans Jellouschek

In meiner Praxis führe ich sogenannte systemisch-integrative Paartherapie nach Hans Jellouschek durch. Die systemische Perspektive ist bei der systemisch-integrativen Paartherapie der umfassende Bezugsrahmen, in welchem Konzepte der emotionsfokusierten Therapie (EFT), der Transaktionsanalyse (TA), der Gestaltungstherapie, dem Psychodrama, der Hypnotherapie sowie achtsamkeitsbasierte, tiefenpsychologische und lerntheoretische Ansätze integriert sind. Zum Jellouschek Institut Freiburg.

Zu lieben ist eine uns angeborene Fähigkeit, die Art und Weise, unsere Beziehungen liebevoll zu gestalten, leider nicht. Im Laufe unseres Lebens stellen wir – meist schmerzhaft – fest, dass unsere Beziehungen keine “Selbstläufer” sind.

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